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Brigitte Seibold

W28 2019 web DSC 3239 partBranchentreffen der Graphic recorder in München

Was passiert, wenn sich 60 Graphic recorder zum Austausch und Netzwerken treffen? Es wird kreativ, es wird bunt, es wird vielfältig! So geschehen beim 4. Branchentreffen der Graphic recorder in München. Motto: „Mit Herz und Hirn“
Als ich vor 20 Jahren angefangen habe, Graphic recordings zu zeichnen, war das in Deutschland eine noch ziemlich unbekannte Methode. Ausführlich musste ich Kunden erklären, was es ist, wie es funktioniert, was es bringt. Nur die Mutigen und Experimentierfreudigen haben sich darauf eingelassen. So habe ich mich immer wie eine Pionierin gefühlt, die viel Überzeugungsarbeit leisten musste. Das ist heute anders.

Screenshot2019 01 04 at 11.18.29Das Learning Lab der GCB

Tagungen mit reinem Vortragsprogramm, Power-Point-Schlachten, Seminare als Frontalunterricht.....
Obwohl es das alles immer noch gibt, ist klar, dass die Zukunft des Lernens eine andere sein muss: Inspirierend, partizipativ, auf Eigeninitiative setzend, komprimiert, interdisziplinär, mit digitalen Elementen vrezahnt....
Wie können wirkungsvolle Weiterbildungsformate in der Zukunft aussehen? Wie kann Lernen gestaltet werden?
Und dabei trotzdem nicht auf oberflächliche Effekthascherei, kurzfristige Modetrends und leere Worthülsen setzen? Wenn sich die Anglizismen im Ausschreibungstext häufen, ist das ja erst einmal verdächtig, oder....!?!

IMG 1782 PilatusMehr geht nicht.... von besonderen Orten

Wie sehr der ausgewählte Ort und auch der Seminarraum Auswirkung auf den Prozess meiner Workshops hat, das ist für mich immer wieder deutlich zu spüren.
Meist trifft ja der Kunde diese Wahl. Ich versuche, so gut es geht, Einfluss darauf zu nehmen. Mein Wunsch: Orte, die inspirieren und die Arbeit beflügeln.
Klar, helle, ruhige Räume, um sich auf das Thema konzentrieren zu können. Und mit viel Platz, damit sich jeder Teilnehmer ausreichend ausbreiten und entfalten kann.

Blog 1„Schubladen-Denken“ – ein Gastbeitrag von Ulrike Führmann
 
„Bedenkenträger und Befürworter sollen endlich in Ruhe über das Thema Digitalisierung diskutieren!“ Bei diesem Aufruf, den ich kürzlich auf Twitter las, störte mich das negativ besetzte Etikett „Bedenkenträger“. Ich stellte mir vor, wie sich die „Bedenkenträger“ in der Diskussion fühlen würden: vorverurteilt, nicht ernst genommen, in einer Rechtfertigungshaltung. Den Verlauf einer solchen Diskussion kann man schon vorausahnen: Die Bedenkenträger verhalten sich entsprechend der entgegengebrachten (Vor-)Urteile, die Befürworter fühlen sich bestätigt. Es entsteht ein Teufelskreis, und die Kommunikation ist vergiftet.

Das Phänomen, sich (vor-)verurteilt zu fühlen und sein Verhalten an den Erwartungen der anderen auszurichten, kennen wir unter dem Begriff der selbsterfüllenden Prophezeiung: Wenn wir ein bestimmtes Verhalten bei unserem Gesprächspartner erwarten, nehmen wir dieses in unserem eigenen Auftreten vorweg. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass unser Gesprächspartner genau in die erwartete Rolle verfällt. Kurz: Wir erzeugen mit unserem Schubladendenken also das Verhalten, das wir erwarten.

BlogillustrationSie wollen sich etwas unbedingt merken? Dann zeichnen Sie es!

Forscher der University of Waterloo haben herausgefunden, dass wir uns an mehr als doppelt soviel erinnern können, wenn wir zu Begriffen, jeweils eine kurze Skizze anfertigen anstatt nur die Worte notieren.

blog111… ein interessanter Kongress in Aschaffenburg

Wie erreichen Unternehmen Bewerber, die zu ihnen passen? Wie finden Unternehmen überhaupt Bewerber bei einem immer dringlicher werdenden Fachkräftemangel? Was sind Strategien für eine langfristige Mitarbeiterbindung?
Diese Fragen bewegen gerade viele Unternehmen und Organisationen, zu denen ich Kontakt habe. In den meisten Branchen wird der Druck immer größer, geeignete Mitarbeiter zu finden. Das Thema steht ganz oben auf der Agenda und trotzdem gelingt es oftmals nicht, wirksame Strategien zu finden.

Eine wegweisende, ganz besondere Tagung zur Flüchtlingspolitik

Fachtagung München KEB 2016 Nr2


„Denkanstöße geben“ und „interkulturelle Aufbrüche“ initiieren, das hat sich die Katholische Erwachsenenbildung Deutschland (KEB) als Ziel für eine Fachtagung gesetzt. Unterschiedliche Experten und Akteure im Bereich der Erwachsenenbildung und der Asyl- und Flüchtlingsarbeit waren nach München eingeladen, um sich kritischen mit dem Themenkomplex „Flüchtlinge und Zuwanderung“ auseinander zu setzen und ihre Erfahrungen und Erkenntnisse dazu auszutauschen.
Prozessbilder hat diese Veranstaltung mit „Graphic recording“ und Moderation begleitet.

kreative To do ListeKreative To-Do-Listen entwickeln

To–do-Listen abarbeiten…. Endlos lange Listen, viel Text, „Bleiwüsten“. Ach, man will sie manchmal gar nicht mehr anschauen…. Geht Ihnen das auch so?
Wie wäre es, wenn Ihre To-do-Listen einmal anders aussehen würden? Wenn es Spaß machen würde, sie zu gestalten und anzuschauen?

Hand beim Zeichnen MatteoWarum? ... und warum hören Erwachsene damit auf?

Gehören Sie auch zu den Menschen, die von sich glauben nicht zeichnen zu können?
Dann sind Sie in guter Gesellschaft.
Ich schätze, dass ungefähr 90 % meiner Seminarteilnehmer mit diesem Glaubensatz leben und somit ausgebremst sind, einen Stift in die Hand zu nehmen und zu visualisieren. Und das schon gar nicht im beruflichen Kontext.

2015 Storytelling ist smallMeine Kollegin und Storytelling- Expertin Marie Lampert schreibt:

Buzzbuzzbuzzword: Storytelling.

Story. Storytelling. Buzzt herum, ist überall, hilft für und gegen alles. Der Kunde bestellt einen Workshop Storytelling. Ich könnte ihn küssen. Nicht wegen dem Bestellen, sondern weil er sagt: „Mir wäre lieb, wenn Sie das erst mal definieren könnten“. Herrlich. „Bei uns im Unternehmen ist jetzt alles Storytelling“. Eben. Das nervt.

Später. Ich sage „Aristoteles“. „Ach“, sagt das Team, „der Grieche?“

image009aDer TRIAS-Kongress in Zürich
Ich bin gerade zurück von einem spannenden und inspirierenden Kongress zum Thema „Führung und Transformation“, den ich mit meinen Prozessbildern begleitet habe.