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Brigitte Seibold

Lebendige und übersichtliche Bild-Landkarten

In Workshops oder auf Tagungen wird viel gedacht, gesprochen und erarbeitet. Und leider auch wieder vergessen. Graphic recording ist eine wirkungsvolle Möglichkeit, einen Prozess visuell zu dokumentieren. Vor den Augen der Teilnehmenden entsteht ein Bildprotokoll, das die wesentlichen Inhalte in Wort und Bild festhält, eine Struktur erkennen lässt, aber auch Stimmungen und Dynamik des Prozesses erkennbar werden lässt.

In vielen meiner Graphic recordings geht es um Strategieentwicklungen, wichtige interne Informationen oder Klärungsprozesse. So ist das visuelle Protokoll dazu selbstverständlich geheim!

Die Bilder, die auf einer BGHW-Fachtagung zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement entstanden sind, darf ich hier gerne zeigen!

dtb-AbstimmungStrategiecharts für den DTB

Changeprozesse sind immer eine Herausforderung. Sei es für kleine Betriebe oder große Konzerne. Wie kann sich jedoch eine Organisation mit circa 5 Millionen Mitgliedern, rund 18.000 Vereinen, 22 Landesverbänden und 227 regionalen Gliederungen transformieren und neu ausrichten? Diese Höchstleistung will der zweitgrößte, deutsche Spitzensportverband Deutsche Turner-Bund e. V. (DTB) vollbringen. Mit meinen ‚Prozessbildern‘ bin ich unterstützend dabei.

 

Azsschnitt Illustration HospizlRaum für Zwischentöne

Geht es um Krankheit, Sterben oder Tod, fällt vielen die Kommunikation darüber nicht gerade leicht. Ein Thema, das Menschen gerne verdrängen oder vertagen wollen, das in unserer Gesellschaft geradezu tabuisiert wird. Um so wichtiger ist es in der Begleitung von Schwerstkranken und deren Familien, eine klare und einfühlsame Sprache zu finden. Kann man mit Visualisierung diesem Thema überhaupt begegnen?  

Visuelle Lebenslaeufe Peps 1024x768VIZTHINK-Meetups – GEMEINSAM VISUELL DENKEN

Im alten Gemäuer des Stiftsarchivs der Stadt Aschaffenburg weht einem sofort der Hauch der Geschichte entgegen und an diesem Abend auch ein besonders kreativer Geist: In den Lesesaal - zwischen Bücher und Dokumente - hat die Vizthink-Gruppe Franken und Rhein-Main zu einem ihrer Treffen eingeladen. Vizthink ist ein bundesweites Netzwerk, in dem sich Menschen regelmäßig über das Thema „visuelles Denken“ austauschen.
Ich bin als Impulsgeberin eingeladen und habe mir als Input das Thema „Visuelle Lebensläufe“ ausgedacht.

fischnetzdetailEine gezielte Auswahl treffen

Am Ende einer Veranstaltung schätze ich das Ritual einer Schlussrunde. Wie zu Beginn kommt nochmals jeder zu Wort und setzt damit seinen eigenen Schlusspunkt. Wie können dabei langatmige, ausschweifende Runden vermieden werden?

Die Teilnehmer brauchen eine klare Orientierung für ihren Beitrag. Hier stelle ich fünf kreative Motive vor, die jeweils eine unterschiedliche Fragestellung aufgreifen und damit den Prozess in eine bestimmte Richtung lenken.

thumb1Bahn-Skribbels

Sagt die Stimme aus dem Off: “Die Weiterfahrt verzögert sich auf unbestimmte Zeit“. Aha. Ein paar Kilometer vor dem Ziel, nach sechs Stunden Zugfahrt, ein Halt auf freier Strecke, es ist Hochsommer, 35 Grad. Wenigstens funktioniert die Klimaanlage so ohlala.

Und nun? Die Tageszeitung ist ausgelesen, alle Emails sind gecheckt. Doch noch einen Kaffee? Von "unterwegs genießen" keine Spur.

Da liegen ein Notizzettel und ein Kugelschreiber, also los, ein paar Fingerübungen gegen die Langeweile. Tiere gehen immer.

Chinesisch

Was für eine Überraschung !

Mein Buch "Visualisieren leicht gemacht" ist jetzt auch in China erschienen.

Eigenlob stimmt Scan Whitebook Katalog GABAL

Feedback schwarz auf weiß

Alle, die selbständig / als Einzelkämpfer arbeiten kennen das sicher – manchmal fehlt einem die Resonanz für das eigene Wirken. Vor allem Bücher schreiben ist eine einsame Angelegenheit. Über Wochen und Monate habe ich an den Inhalten getüftelt – immer imaginäre Leser/innen vor den Augen. Was könnte hilfreich sein, nützlich, inspirierend? Ist das verständlich? Verstehen die meinen Humor? Fragen über Fragen und kein Feedback dazu.

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Ein Werkstatt-Bericht

Eng verzahnt mit den Inhalten meines Buches „Flipcharts gestalten“ habe ich 14 kurze Erklärfilme produziert. Darin werden – Schritt für Schritt – verschiedene Techniken des Visualisierens gezeigt, z.B. Figuren zeichnen, Kolorieren, kleine Szenen darstellen. In einem Buch kann ja immer nur das Endergebnis einer Visualisierung präsentiert werden; das Medium „Film“ lässt auch den Entstehungsprozess sichtbar werden.

August 2018 337 thumbGraphic Recording bei einer Strategie-Konferenz

Erfolgreiche Zukunftsstrategien entwickeln – in Zeiten einer hohen Veränderungsdynamik ist das eine große Herausforderung für Menschen und für Organisationen. Unbeständigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit – mit diesen zugespitzten Schlagwörtern werden die sich verändernden Rahmenbedingungen für eine strategische Führung gerne beschrieben("VUKA"  ⃰ ). In ein einfaches Bild übersetzt: nicht nur die Spieler bewegen sich und neue kommen hinzu, auch das Spielfeld bewegt sich und das immer schneller. Da kann man leicht die Orientierung verlieren.....

 

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Unterwegs mit dem Skizzenbuch

Einfach immer griffbereit dabei: ein kleiner Zeichenblock oder ein Notizbuch und ein paar Stifte dazu - das rate ich meinen Workshopteilnehmern. So kann man unkompliziert und auch mal zwischendurch Skizzieren üben. Als Zeitvertreib auf einer langen Bahnfahrt; im Cafe sitzend eine Szene einfangen oder auch nur als „Fingerübung“ ein paar Alltagsgegenstände ins Bild setzen.

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Eine Unternehmens-Präsentation in gezeichneten Bildern -
Das Unternehmen ISEGA wagt kreative Wege

„Wir möchten unser Unternehmen, unsere Unternehmensphilosophie in gezeichneten Bildern darstellen – geht das?“
Mit diesem Anliegen kam ein mittelständisches Unternehmen auf mich zu: ISEGA ein renommiertes Forschungsinstitut, Analyselabor und anerkannte Zertifizierungsstelle.

Mein erster Eindruck: Hochspezialisierte Naturwissenschaftler mit analytischem Vorgehen. Und dann kreative Bilder? Das wird spannend.
Die Antwort auf die Frage des Kunden –geht das? - vorweg genommen: Ja, es ging hervorragend.

Scan Pic0005Kreative Erklärungshilfe für „Change-Englisch“ in Unternehmen

„Dann stellen wir unsere Compelling Story im Town Hall Meeting vor“, sagt die Führungskraft zu ihren Mitarbeitern in einer Besprechung und schaut dabei in fragende, ratlose Gesichter. Solche oder ähnliche Situationen erlebe ich immer wieder in Unternehmen, gerade in solchen, die in einem Veränderungsprozess sind und dazu mit international ausgerichteten Beratern zusammenarbeiten. Um solchen Verständigungsschwierigkeiten vorzubeugen, kam das ostdeutsche Energie-Unternehmen enviaM auf eine kreative und pfiffige Idee: ein ganz spezielles Change-Wörterbuch zu gestalten.

IMG 7324 300x225Am Anfang war…
… eine Idee und ein paar gekritzelte Skizzen


„Wir haben da ein Thema, das würden wir gerne kurz und ansprechend in einem Erklärfilm rüberbringen.“ Mit solchen Anliegen kommen Kunden auf das PICTIS-Team zu – dieses Mal ist es die medizinische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Es soll um eine ganz besondere Lehrmethode gehen: „Human simulation“. Aha, spannend….

Jonas BalikiKomplett Handgezeichnet

Ein Blatt Papier, Stifte, eine Idee im Kopf und eine Filmkamera.
Das sind die Elemente unseres aktuellen Erklärfilms.
Er sollte dieses Mal komplett live gezeichnet sein.
Ob es uns gelungen ist? Schauen Sie mal nach...

Prozessbilder finale Landkarte webBild in groß anzeigen

Gleich geht die Veranstaltung los. Der große Hörsaal der Medizinischen Hochschule Hannover füllt sich. Angeregte Stimmung. Vor mir steht eine lange Reihe von Pinnwänden; viele Meter weißes Papier. Was darauf wohl in ein paar Stunden zu sehen sein wird? Ob ich alles verstehen werde bei den Fachvorträgen? Und werden mir dazu gute Ideen zur Visualisierung einfallen? Die erste Rednerin beginnt. Ich höre genau hin. Suche das Muster im Redebeitrag. Was ist die Essenz. Was ist wichtig? Mein Stift fängt an zu skizzieren. Ich höre das vertraute Kratzgeräusch und weiß nach ein paar Strichen, es läuft!    
"Den Wandel im Gesundheitswesen gestalten" - mit diesem Motto waren mehr als 200 Studierende und Absolventen, Lehrende und Unterstützer zum 25-jährigen Jubiläum des Public Health-Studium an der MHH zusammengekommen, um über aktuelle Fragen der Gesundheitsversorgung und sich daraus ergebende Strategien zu diskutieren. Die Vorträge und Diskussionen habe ich mit „Graphic recording“ begleitet. So entstand vor den Augen der Teilnehmer Schritt für Schritt eine Bild-Landkarte, die die wesentlichen Aspekte des Tages visuell auf den Punkt gebracht hat. 

illusmanikinsnl12 2014  2ideenIn meinen Visualisierungs-Workshops lernen die Teilnehmer, wie man einfach und schnell Menschen zeichnen kann - als reduzierte Figuren.
Und wie man mit diesen Figuren und einigen Gegenständen oder Symbolen abstrakte Begriffe darstellen kann, wie z.B. Feedback, Prozess, Führung, Besprechung, Diskussion...

 

blogEin internationaler Chemie-Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, die interne Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen zu optimieren. Die anspruchsvollen und komplexen Prozesse, z.B. bei der Entwicklung eines neuen Produktes, hatten in der Vergangenheit zu Reibungsverlusten und Konflikten geführt. Zur Problematik gehörten zahlreiche Schnittstellen, eine hohe Spezialisierung, ausgeprägtes Ressortdenken und extrem lange Bearbeitungszeiten.

blog1Immer wieder fragen auch Hochschulen nach meinem Visualisierungs-Workshop; Es bleibt für die Lehrenden eine Herausforderung, ihre oft komplexe Inhalte leicht verständlich und anregend zu vermitteln und das oft auch vor vielen hundert Zuhörern. Die allgemeine Praxis der Hochschul-Didaktik hingt meiner Erfahrung nach da immer noch weit hinter den Erkenntnissen, wie Lernen funktioniert, hinterher.
Die Ruhr Universität Bochum geht das Thema an und lädt ihre Dozenten in Visualisierungs-Workshops ein.
Ein Artikel mit einem Erfahrungsbericht von Ines Eckermann ist in der internen Uni-Zeitung "RUBENS" erschienen.

Landkarte zum JahreswechselGute Fragen für neue Perspektiven

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich an Sylvester Ziele für das nächste Jahr setzen (und dann oft doch nicht erreichen).

Was für mich jedoch hilfreich ist: sich ein paar gute Fragen zu stellen. In dieser Zeit zwischen den Jahren den Blick zurück und nach vorne wenden, nachspüren und herausfiltern, was ich an Weichenstellungen im nächsten Jahr gestalten will.

Solche Fragen habe ich in einer "Landkarte für 2014" zusammengestellt und visualisiert.

Vielleicht mögen Sie sich ja davon inspirieren lassen?

Sept2013 9Bilder unterstützen einen Dialog-Prozess

Zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung ihrer Leistungsträgerinnen und Leistungsträger hat die BMW Group ein maßgeschneidertes Coachingprogramm entwickelt, in dem die intensive Reflexion wichtiger beruflicher und persönlicher Themen ermöglicht wird. Zum Abschluss des Programms werden die Leistungsträger/innen und deren Vorgesetzte zu einer Veranstaltung eingeladen, in der sich die Teilnehmer zu ihren Erfahrungen austauschen, das neu entstandene Netzwerk intensivieren und über persönliche nächste Schritte sowie neue Ansätze für das Unternehmen diskutieren.

image004aWie können wir unsere Führungs-Leitsätze im Unternehmen so kommunizieren, dass sie Aufmerksamkeit erwecken und zum Nachdenken und konsequenten Anwenden anregen? Vor diese Aufgabe war das Veränderungsmanagement der RWE Power Aktiengesellschaft in Köln unter Leitung von Michael Diederichs gestellt und wandte sich damit an ‚Prozessbilder’.

image008Nachhaltig inspiriert hat mich dieses Jahr der Humortag der German Speakers Association e.V., den ich mit einem visuellen Protokoll begleitet habe.
Ja, es macht tatsächlich Sinn, einen Tag über Humor, seine Techniken, Qualitäten und Wirkungskraft zu reden und nachzudenken.